Como el toro / Dem Stiere gleich...

Como el toro he nacido para el luto

y el dolor, como el toro estoy marcado

por un hierro infernal en el costado

y por varón en la ingle con un fruto.

 

Como el toro lo encuentro diminuto

todo mi corazón desmesurado,

y del rostro del beso enamorado,

como el toro a tu amor se lo disputo.

 

Como el toro me crezco en el castigo,

la lengua en corazón tengo bañada

y llevo al cuello un vendaval sonoro.

 

Como el toro te sigo y te persigo,

y dejas mi deseo en una espada,

como el toro burlado, como el toro.

 

Miguel Hernández

 

Dem Stiere gleich, der Trauer zugetrieben,

dem Schmerz bestimmt, so tragen meine Weichen

die Frucht, die Männer macht, das Höllenzeichen,

ein Brandmal, wie's der Stierhaut einbeschrieben.

 

Dem Stier gleich bin ich hinter mir geblieben.

Mein Riesenherz kann an mein Herz nicht reichen.

Mein Antlitz flammt von Küssen, Liebeszeichen.

Dem Stiere gleich, so kämpf ich, dich zu lieben.

 

Dem Stier gleich kann ich Kraft um Wunden tauschen,

die Zunge in mein Herz zum Bade tauchen.

Im Nacken hör ich eine Windsbraut rauschen.

 

Dem Stier gleich folg ich dir und will dich jagen.

Es wird auf deinem Degen mein Verlangen rauchen.

Dem Stier gleich getäuscht, bin ich geschlagen.

 

(Übersetzung: Hans Magnus Enzensberger)

 

Fuente: Poesie der Welt, Spanien, Propyläen Verlag, Berlin, 1985, páginas 280-281.

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Iani Haniotis

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